Europaplatz
2007: Der Europaplatz Nürnbergs, wo ist er doch gleich wieder?
Antwort: Im Vereinsgebiet des Bürgervereins Jobst-Erlenstegen. Und so können Sie ihn finden: Stellen Sie sich mal vor die Tafelhalle und schauen Sie auf das Straßenschild - hier steht: „Europaplatz“. Aber wo ist er denn nun wirklich? Gehen Sie die Treppe hinunter, nach Süden, Richtung Wöhrder See! Jetzt stehen Sie auf dem Platz mit dem wohlklingenden, bedeutenden Namen.
Hier sollte bereits vor knapp 10 Jahren ein Brunnen installiert werden, um den Platz zu einem Platz und einladend zu machen. Aber die Pläne verschwanden in Schubladen – und niemand kümmerte sich mehr um dieses Fleckchen zwischen Seniorenheim und Wohnanlage.
Das möchte der BV nun ändern und setzte sich mit den zuständigen Ämtern in Verbindung.
 
Im Frühjahr 2007 endlich stellte die Stadt schon einmal Bänke auf, das Gartenbauamt pflanzte Linden, Forsythien, Rosen und Spiräen.
Jetzt ist der Bürgerverein in Verhandlungen für ein Kunstwerk.
Annette Gröschner

Einweihung des Europaplatzes am 9. Mai 2009
- was lange währt, wird endlich gut!
Wo kein Geld, da kein Kunstwerk. Und so entschied sich die Stadt im Frühjahr 2008, unterstützt vom Bürgerverein, zu einer garten-künstlerischen Gestaltung. Auf dem Europaplatz blühen jetzt in 48 Beeten die Farben Europas. Die Aufteilung der Pflanzbereiche erfolgte nach dem Größenanteil der 48 europäischen Länder. Durch ihre geographisch nachgeahmte Lage entstand ein interessantes Nebeneinander, das verdeutlicht, in welchem Größenverhältnis die Länder Europas heute zueinander existieren. Zusätzlich wurde jedem Land eine Blüten- oder Blattfarbe einer seiner Flaggenfarben zugeordnet, wodurch ein völlig freies Farbenspiel entsteht.
Um dem Besucher das Thema Europa näher zu bringen, wurden Hinweisschilder zu jedem Land gesetzt. An zwei markanten Punkten des Platzes hat der Bürgerverein außerdem je eine Informationstafel aufgestellt, die das Gesamtkonzept erläutert.

Und so konnte der 13-jährige Europaplatz hinter der Tafelhalle nun endlich nach seinem 10-jährigen Dornröschenschlaf und anschließender Etappen-Gestaltung eingeweiht werden. 13 Jahre lang von Stadt und Bevölkerung nicht wahrgenommen, hat er durch die Initiative des Bürgervereins Jobst-Erlenstegen nun endlich ein Gesicht erhalten.
 
 
Diesen Erfolg zu feiern, galt es am Europatag, dem 9. Mai. Der Bürgerverein organisierte ein buntes Fest mit Musik („6phones“), Kinderschminken und Ballonmodellage („Zauberhaftes für Kinder“) und der Präsentation von 8 europäischen Ländern mit Infotischen und landestypischen Spezialitäten. Wir erhielten viel Lob und Dank von Bürgermeister Horst Förther, Staatsminister Günter Gloser und Baureferent Wolfgang Baumann.
Annette Gröschner
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